Marketing allein gestaltet keinen Wirtschafts- und Lebensraum. Wer nur verwaltet, was gefördert wird, gestaltet keine Zukunft. Wenn alle mitreden, entscheidet niemand.
Genau das ist die Ausgangslage der meisten österreichischen Destinationen: Marktdruck von außen, Interessenkonflikte im Inneren. Gemeinden, Betriebe, Bevölkerung, Gäste — jede Seite erwartet etwas anderes. Und mit jeder Entscheidung steht mehr auf dem Spiel als eine Positionierung: die wirtschaftliche Prosperität der Region, die Lebensqualität der Bevölkerung, die ökologische Tragfähigkeit des Ortes.
Die Branche hat genug Strategien. Es fehlt an Entscheidungen — und an Räumen, in denen diese Entscheidungen tatsächlich getroffen werden können.